Donnerstag, 31. März 2011

good night and good luck.

wenn man das fenster aufmacht, zwitschern die vögel die schlechten träume weg. die frische luft kommt rein und alles ist rosarot. der ganze raum, sogar die luft. mir fehlt das manchmal.
nicht das rosarot. aber einen raum zu haben, in dem man nur schläft ohne den ganzen alltagskram. den kann man dann nämlich an der tür abgeben. das nimmt man dann nicht mit. muss man nicht.
die ganzen worte und dinge und stress und arbeit. das bleibt alles im tag. auf der anderen seite.
man geht rein und dort ist nur ein bett. und ein buch vielleicht. mehr braucht man nicht. ich nicht.
und dich noch. denn deine lachfältchen erzählen immer nur von den guten zeiten.


Mittwoch, 30. März 2011

II


das rechteckige stück himmel über mir strahlt so viel ruhe aus, wie kaum etwas anderes in den letzten wochen. 
und auf einmal läuft der film. die geschichte erzählt sich selbst. und die ideen sind wieder da. nur durch lachen und wein unterbrochen. und es gelingt zu hause zu sein, an orten, an denen man nie war. weil es darum ja nicht geht. meist geht es um die orte, die man noch besuchen wird. wenn man glück hat.


laufen und reden und laufen und wald riechen. und sonne sehen. auf dem rücken spüren.
ich lege den finger auf die pause-taste und es macht klick. rastet ein.
wie wenig zeit so viel zeit verändern, ersetzen, wieder gut machen kann.
so wenig hinsetzen und durchatmen reicht, um sich vom rennen zu erholen.
und so selten nimmt man sich die zeit. und ich frage mich, warum und schaue auf den see.
die beatles singen von liebe.
einschlafen und dabei die sterne sehen.

Freitag, 25. März 2011

für

mehr zeit. mehr worte. mehr sätze. und raum.
mehr sonne. mehr kaffee im park. mehr wind.
mehr donnerstage, die sich wie sonntage anfühlen.
mehr musik. mehr freiheit.
mehr urlaub. im kopf.
ein bisschen mehr tanzen.
mehr see. mehr wald.
mehr wollen. kein müssen.
mehr du. mehr ich.



einfach machen.


Dienstag, 15. März 2011

ich weiß nicht...

...wann sich das verändert hat. ich weiß nicht wo oder was der wendepunkt war. irgendwie war es auf einmal so. ich bin irgendwann aufgewacht und es war anders.
früher waren meine tage vollgestopft. bloß keine zeit verschwenden. 3-4 verabredungen nach der uni? kein problem. abends dann ausgehen? klar, aber nur wenn wir uns morgen auch zum frühstücken treffen. bahn, auto,fahrrad. egal. kein konzert war zu weit weg. wochenendtrips immer her damit. leere kalenderseiten gab es nicht. nie.


und dann auf einmal mochte ich das alleine sein. die ruhe. die entspannung, die sich einstellt, wenn man weiß, das man die nächsten zwei tage das haus nicht mehr verlassen muss.
nicht das wir uns falsch verstehen. ich gehe gerne aus, unternehme ständig was und liebe es zu reisen. aber dieses hetzen und rennen und nichtsverpassenwollen ist mir ein graus geworden. zu anstrengend. ständig unterwegs sein, will ich nicht mehr. ich will auch mal stehen bleiben und die aussicht genießen. ich liebe mein zu hause und wozu sollte ich eins haben, wenn ich nie da bin? meine wohnung ist meine insel. und ich liebe tage, die nicht ganz voll sind. an denen ein bisschen zeit bleibt zum trödeln und denken.
ob ich alt geworden bin? vielleicht.
ich würde sagen entspannt. und ein bisschen klüger. vielleicht.

Montag, 14. März 2011

"manchmal vergesse ich, dass die welt nicht dem gleichen zeitplan folgt wie ich."


alles bewegt sich. alles steckt fest.
dazwischen.
vorne und hinten. vor und zurück.
gleichzeitig voll und leer.
langweiliger stress. gestresste langeweile.
nichts mehr sehen können.
wegen der sparflamme. die notstromversorgung läuft schon seit monaten.
die straßen tun weh. und die häuser.
raus wollen. luft wollen. raum. ganz viel himmel.
und ein bisschen wasser vielleicht.
auftanken und loslassen.
nichts einpacken. an nichts denken (müssen).
nichts mitnehmen. nur das herz.
und deine hand in meiner.
es ist zeit.


Dienstag, 8. März 2011

you take me the way I am.


haare und gedanken unbändig.
geliebte flausen.
zukunftsideen vs. gegenwartsannahme.
so oder so ähnlich.
und der gute alte trotz sitzt auf der schulter. wie immer. trotzdem.
"du hast immer die freiheit zu gehen." irgendwann lasse ich es mir auf die stirn tätowieren.