Mittwoch, 16. April 2014

gedankenstriche.

irgendwie auf der suche nach wahrheit sein und auch nicht so genau wissen, wie das dann aussehen soll. 
wir laufen durch fremde straßen und versuchen die zeit zu vergessen. es riecht nach kaffee und die sonne scheint uns auf den rücken. siehst du die wälder dort vorne?
entscheidungen werden von anderen getroffen.
nicht wissen, ob das glück oder pech ist. vielleicht beides oder auch nichts von alledem. weil es egal ist. es ist wie es ist und wir nehmen es, wie es kommt.
loslassen und annehmen.
langsam können wir das.


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Sonntag, 13. April 2014

rückblick. notizen.



und es kommt mir vor, als wäre es gestern gewesen. als ich hier saß und die gleichen dinge gedacht habe. 
mein brot fällt fast in meinen kaffee.
mein kopf hinterher.

seltsames aufregendes leben, so grausam und wunderschön.
du schaffst es, dass sich ganze leben innerhalb eines tages ändern, innerhalb einer stunde.
was sollen wir machen, außer uns treiben zu lassen? vorbereitet auf alles sein, ohne zu wissen, was kommt. ohne zu wissen, was bleibt.
ohne zu wissen, was geht. 

falsch oder richtig?
wir werden es nie erfahren. 

wir können nur leben und hoffen. und auf unser herz hören.

Dienstag, 8. April 2014

ab heute immer jetzt*

die wolken sind wieder so seltsam lila-gelb, an manchen stellen fast schwarz. als würde es bald gewittern. alles spannt sich an. 
zwischendurch kommt aber immer wieder kurz die sonne durch. wie das eben so ist. an solchen tagen.
die musik läuft leise im hintergrund und alma ist wieder da. die stunden werden mit geschichten gefüllt und der wind heult um die häuser. 



...sie fühlte sich als hätte sie ihre mitte verloren, als würde ihr kompass nicht mehr funktionieren. alma spürte manchmal den druck, alles war festgefahren. sie konnte weder vor noch zurück, wollte auch nicht, sie war eingeengt. und gleichzeitig war es ein sonderbar leichtes gefühl, so schwerelos, ganz ohne bodenhaftung...

*spaceman spiff

Sonntag, 23. März 2014

ausschnitte.

am morgen trommelt der regen seine eigene melodie und die verschwommenen dachfenster erinnern mich an die zugfahrt in indien.
einen ort schaffen, von dem aus man die sterne sehen kann. und den himmel und die sonne, jede wolke.
schlafanzugsonntage, die langsam vergehen und nach kuchen schmecken. und wir halten die luft an und hören den geräuschen zu, schauen uns ganz genau um, in dieser neuen umgebung, die jetzt unser zuhause ist. 

die katze auf dem bauch und die gedanken aufgereiht vor uns auf dem tisch. da sind die fragen, links die antworten und satzzeichen gibt es auch. 
jetzt müssen wir nur noch alles miteinander verbinden.



Donnerstag, 13. März 2014

tagebuch eines langsamen abschieds.

 ausschnitte #1 



16.02.
die tage rasen und plötzlich ist es dunkel und der abschied naht. zwischen kisten und freunden und erinnerungen sitzen und auch nicht so genau wissen. wohin mit den gedanken? gefühlen?
wie unwirklich das alles ist. unvorstellbar und so real.


noch 6 tage. 

das herz klopft.  


21.02.
ich hatte vergessen, wie groß diese räume sein können. unsere vorletzte nacht. mein herz, die müdigkeit. alles ganz verschwommen. am sonntag beginnt es.



22.02.
wir fahren der sonne entgegen und fühlen uns ganz taub. auch wenn wir die augen zusammenkneifen und die hände zu fäusten ballen, ganz fest drücken, da ist nichts. keine freude, keine trauer. eine leere angespanntheit. man könnte uns jetzt in die herzen kneifen und wir würden es nicht spüren.


24.02.
die ersten tage vergehen langsam und wie im flug. in manchen momenten fühlt es sich wie urlaub an, in anderen als würden wir dieses leben nur spielen. die aufführung eines stücks, wir sind schauspieler und zuschauer zugleich. so unwirklich ist das alles. "verrückt" denkt man mehrmals am tag und ist versucht, sich ungläubig die augen zu reiben. dieses leben. "verrückt".

Montag, 10. März 2014

langsame tage.

noch sind sie langsam, diese neuen tage.
innehalten, ein schritt nach dem anderen. 

kopf und herz noch ganz erschöpft von veränderung und neuanfang.
währenddessen läuft alles andere weiter, schnell und laut, so war es ja schon immer.
die sonne im rücken, langsam ankommen, sich die zeit dafür nehmen. den kopf drehen und direkt in den himmel gucken.
nur blau, ein bisschen weiß, sonst nichts.



Dienstag, 18. Februar 2014

07:52

es ist kalt und die straße ist ganz leer, aber die sonne scheint und die vögel zwitschern. es riecht ein bisschen nach frühling und neuanfang. die tram ist voll, ich bin gar nicht ganz da, seit tagen schon. und im wartezimmer später vermischt sich der straßenlärm mit der dudeligen klassikmusik, die typisch ist für wartezimmer. also warte ich, ein paar tage noch. dann geht es weiter. dann geht es los.



Samstag, 15. Februar 2014

Sonntag, 2. Februar 2014

noch ein paar minuten bis nach hause.


heute ist ein seltsamer tag
lass mich bitte davon erzählen

den stift in der hand, das herz auf der zunge
alles wie immer und so wie noch nie
lass endlich los, was dich festhält
siehst du mich nicht?

das mädchen, dass da von freiheit redet
das bin übrigens ich

ist das unsere straße oder nur der falsche weg?
ich kann es schon sehen, da ganz vorne
ist das mein herz oder ist das die stadt?

ich steh da ganz alleine

all diese gesichter
aber sehen kann ich nicht

das mädchen, dass da von freiheit redet
das bin übrigens ich

mein herz schlägt immer schneller
die worte, sie kommen zurück
wenn ich lieder schreiben würde, wäre dieser song für dich

Dienstag, 28. Januar 2014

für immer - vielleicht.


es ist nicht schlimm, nicht zu wissen, wer man ist und wo man sein will
hauptsache man weiß, wer und wo nicht

"sie werden immer glück in persönlichen dingen haben"
hat mein glückskeks gesagt

er muss es ja wissen
ich nicht

mir fehlen die worte
die sätze verlieren sich 
irgendwo zwischen herz und bauch

das vielleicht liegt auf der zunge
das für immer steht im raum

sind es die schweren dinge, die nun da sind
oder die leichten, die hier fehlen?