Montag, 1. November 2010

Wenn man ans Meer kommt...




rausfahren. durchatmen. statt stadt.
ein bisschen wie jugendherberge und klassenfahrt und so wie früher.
seele baumeln lassen an der see.
mit meeresluft und lagerfeuer.
einfach mal wieder den ganzen tag draussen sein.
die halbe nacht lachen und nicht auf die uhr schauen.

und alles so schön.

nur wieder ankommen ist noch schöner.





Wenn man ans Meer kommt
soll man zu schweigen beginnen
bei den letzten Grashalmen
soll man den Faden verlieren

und den Salzschaum
und das scharfe Zischen des Windes einatmen
und ausatmen
und wieder einatmen

Wenn man den Sand sägen hört
und das Schlurfen der kleinen Steine
in langen Wellen
soll man aufhören zu sollen
und nichts mehr wollen wollen nur Meer
Nur Meer

(Erich Fried)



(alle fotos von mir, m.m. oder einem der anderen mautzens)

Mittwoch, 27. Oktober 2010

"Mach keine Kompromisse, Du bist alles was du hast" (Janis Joplin)

ich habe heute die hoffnung in zwei große braune umschläge gepackt, sie ordentlich zugeklebt und auf reisen geschickt.
es ist egal, was dabei herauskommt. so oder so. ich werde jeden tag weitermachen. nie aufhören. immer anfangen.
weil es das ist, was ich will.



‎"A life spent making mistakes is not only more honorable, but more useful than a life spent doing nothing" - George Bernard Shaw

Dienstag, 26. Oktober 2010

lachen. hüpfen. seufzen.

und was hast du so gemacht? in den letzten tagen?
die magie liegt manchmal nur in einem kurzen augenblick. wenn die sonne in einem bestimmten winkel auf den bildschirm fällt und in allen farben strahlt. mit ganz viel leuchten und bunten punkten und so.



we grow where there is room for us. die orte, an denen man sein darf wie man ist. die momente. ohne netz und doppelten boden. ohne maske. jemand, der einem immer sagt das alles wieder gut wird. egal ob es stimmt. weil man das manchmal sagen muss. und weil man das manchmal glauben muss.
und die sonne malt einem ein großes herz auf den rücken.

und alles ist gut.


"No one else can make me feel
The colors that you bring"

Montag, 25. Oktober 2010

"man wird nicht unbedingt langsamer, wenn man sich zeit nimmt."



diese wochen, in denen es egal ist, welcher tag ist. welcher monat. welches jahr?
die zeitrechnung ist eine andere.
wir tun einfach so, als hätten wir alle zeit der welt.
als gäbe es keine uhren. keinen alltag.
urlaub im kopf. und alles fühlt sich so großartig an.
so gut, dass man sich ganz vielleicht sogar ein bisschen auf den winter freut.
und das sagt ein sommermädchen.
noch ein guter grund.
dabei brauchen wir gar keine gründe.
außer dich. und mich.



"und ich setzte den fuss in die luft und sie trug."

Sonntag, 24. Oktober 2010

stay in bed.




die gemütlichkeit von sonntagnachmittagen.
und irgendwie riecht es immer nach tee. und streichhölzern.
in meiner vorstellung.
wärmflasche und musik. im bett.
der fernseher läuft ohne ton.
und es ist schon ein bisschen dunkel.
die decke bis über die nase ziehen und tagträumen.





"komm ich erzähle dir noch eine geschichte..."

liebes leben. dear life.




-und dann bin ich wieder gestolpert. über das leben. und über dich.-

es war höchste zeit, dass wir uns getroffen haben.
danke dafür.
danke dafür, dass manchmal genau die richtigen menschen im richtigen moment kommen. seit jahren jetzt.
wieder. diesmal so richtig.
endlich ist herzscheiße wieder schön.

und danke, dass ich den unterscheid erkenne. zwischen alltag und dem ganzen rest.
und zu schätzen weiß.
jede minute.

"wild hearts can´t be broken"

träume haben. behalten. und jagen.
nie vergessen.

diese sonntagskinder.
wieder. endlich.
endlich. wieder.

Donnerstag, 21. Oktober 2010

chasing dreams.


einen ort finden, an den man passt?
deutschland hinter sich lassen? geht das? wieviel heimat steckt in einem? und wieviel hat das land damit zu tun?
weil so vieles nicht passt und man sich fehl am platz fühlt. manchmal. vielleicht kann man dort seinen platz nicht finden, weil es ihn gar nicht gibt. nicht hier. nicht jetzt.
und was spricht dagegen?
fernweh und die suche nach heimat sind ja manchmal das gleiche.

weltenbummlerin. in gedanken. schon immer.
und das herz. mein herz.


"wenn wir wollen, finden wir wege. wenn wir nicht wollen, finden wir gründe."
und romantik heißt manchmal, nicht aufzugeben.


kommst du mit?

it´s gonna be alright, no matter what they say..


momente, in denen man kurz stehen bleibt, innehält, sich umschaut und realisiert, was man alles hat. wie wertvoll das alles ist. wie unverhofft manches kam und wie unmöglich der gedanke ist, dass es wieder fehlt.
aber es bleibt. es wird nächste woche noch da sein. und übernächste. und vielleicht.
bei diesem gedanken geht das gefühl ganz weit in den bauch hinein. es zieht, da hinten, ein stück unter deinem herz, wo das glück sitzt.



"und ich nehme mir vor, mehr gute tage zu haben. und weniger schlechte. weniger zweifel. und mehr mut. einfach so." (p.♥)

Dienstag, 19. Oktober 2010

wonderful life.



just a perfect day. manchmal ist das ja einfach so.
zum glück.
der tollste mann. stunden, die nicht enden wollen. sollen. dürfen.
und dann musik. gute freunde. und mode und so.
"das leben ist ein sturm aus scheiße, die kunst der einzige regenschirm, den wir haben“.
darum. schnurrbärte und weiße rosen. hurts.
shuttleservice. küchengespräche. nudeln und liebe.
gute nacht.



...nen stück von dir, ist wie nen stück vom glück...

Sonntag, 17. Oktober 2010

"du gibst, was du brauchst. ich glaub, was ich seh."




der liegestuhl in der sonne. sand und wind. und wenn man kurz die augen schließt, ist wieder sommer. sommer mit dicker jacke und heißem kakao. irgendwo läuft clueso. und es riecht nach bratwurst und ein bisschen nach glück.

in other words, darling kiss me..




(alle fotos von n.p.) ♥