Sonntag, 29. Dezember 2013

notes on the road.




25.12.2013:
 
die landschaft zieht vorbei und ich kann nur an die nächsten sieben wochen denken. ich werde sie nutzen.
und danach..


und auf einmal ist der zug ganz leer. an den bahnhöfen, an denen wir kurz halten, steigen immer mehr leute aus als ein. sie fallen sich in die arme und überreichen sich aufgeregt, noch auf dem gleis, bunt eingepackte weihnachtsgeschenke. die wiedersehensfreude dringt durch die verschmierten scheiben.

endlich zeit, um das alles sacken zu lassen. ein neutraler ort, unterwegs.
das herz in der hand. es voller sorge streicheln.
vorbereiten und revue passieren lassen, alles gleichzeitig und nichts richtig.
nicht jetzt, noch nicht.

Dienstag, 24. Dezember 2013

frohe weihnachten!

draußen ist frühlingsstimmung und drinnen riecht es nach lebkuchen. der himmel zeigt seine schönsten farben.
heute machen wir alles ganz langsam. wir versuchen es.
durchatmen, im alten jahr blättern und einfach da sein.

ich wünsche euch wunderbare weihnachten und federleichte tage!


Freitag, 20. Dezember 2013

18/12/13

ganz früh aufwachen
weil das herz so pocht und der himmel rosa ist
in der kalten luft stehen und gedanken sortieren


später dann der weit aufgerissene himmel auf der autobahn 

und ich fahre mitten rein

und alles ist echt und wirklich und passiert genau jetzt


ein großer berg entscheidungen, der auf einmal weg ist

einfach so
manchmal ist es egal, wie etwas ausgeht
hauptsache es geht weiter

und das alles an diesem tag

als könnte es nur dann passieren
ach schicksal, heute lache ich mit dir




Montag, 16. Dezember 2013

und ich, ich wollte leben. (wie in diesen geschichten.)

es sind keine verlorenen stunden. es sind träume, utopien. 
wir mitten drin. die linke hand zu einer faust geballt, die rechte formt ein peacezeichen. lachen und die gleichzeitige angst vor der veränderung. es wird richtig sein. die zeichen leiten den weg. das herz schreit, wummert den beat. ganz nackt die gefühle. gedanken versteckt, hinter geschichten. seltsam.
das jahr neigt sich dem ende zu. die nächte sind kalt, die luft ganz klar. jeder schritt, jeder atemzug, jedes wort, so intensiv. selbst die stille ist groß und laut. die realität versteckt sich, verkleidet sich. verschwindet zwischen den tagen. 

denn so ist dieses leben.



Mittwoch, 11. Dezember 2013

und wie gerne ich durch diese straßen gelaufen bin.

dieses konzert.
dankbar in herz und bauch.
der soundtrack für diesen abend, diese zeiten.
sehnsucht nach vorne und hinten und mitten rein.
singen und lachen und trinken.
die gleiche straßenecke, mit der aufregung im bauch.
aber wir sind ja nicht allein.
freunde, die immer freunde bleiben werden.
in schwarz weiß auf fotopapier gebannt. die textzeile auf den lippen.

und dann taxi fahren, durch diese große leuchtende stadt. 
ich habe gesucht, ohne zu suchen. gehofft, ohne zu hoffen. und nichts gefunden. außer dieses gefühl, das man morgens in einem taxi finden kann. das einzige, was da ist.
alles.




Montag, 25. November 2013

wir fahren richtung...

meine wochen scheinen keine tage mehr zu haben, keine daten. nur noch erinnerungen, bauchgefühle, pläne.
und wieder sind wir unterwegs. 
wir fahren durch den regen richtung... wohin eigentlich?
was lassen wir zurück und wo werden wir ankommen?
unsere geheimmission. 

auf einmal geht wieder alles ganz leicht. 
die aufgaben erledigen sich fast schon von selbst.
beschwingt, manchmal pfeifend.
nur die knöchel sind ganz weiß und tun weh, vom vielen daumen drücken.
was die aussicht auf veränderung auslösen kann.
ein inneres vorbereiten.
gedankliches durchspielen von situationen.
heimliche pläne werden geschmiedet.
eigentlich ist man gar nicht mehr richtig hier.
mehr im dann. und dort. 

und immer unterwegs.
irgendwie.


Freitag, 8. November 2013

fast durchsichtig.

als wäre es ein stück zu viel gewesen, ein schritt zu weit. als wäre der letzte rest verloren gegangen.
die fassade bröckelt. alles löst sich wieder auf.
mit jedem atemzug, mit jedem blick, jeder bewegung. kein halt in sicht. der schwindel ist zurück und mit ihm die schwere brust. augen, deren verschleierter blick in diesen tagen an andere zeiten erinnert. nur noch die hülle ist übrig. das fein säuberlich geschriebene drehbuch. zurückgeschleudert in ein anderes jahr. so unsicher und wackelig auf den beinen.

es ist wieder ganz nah, ganz weit oben. 
den geschmack in der kehle.
spürbar hinter jedem wort.

eigentlich geht es uns gut.