Dienstag, 18. Februar 2014

07:52

es ist kalt und die straße ist ganz leer, aber die sonne scheint und die vögel zwitschern. es riecht ein bisschen nach frühling und neuanfang. die tram ist voll, ich bin gar nicht ganz da, seit tagen schon. und im wartezimmer später vermischt sich der straßenlärm mit der dudeligen klassikmusik, die typisch ist für wartezimmer. also warte ich, ein paar tage noch. dann geht es weiter. dann geht es los.



Samstag, 15. Februar 2014

hach..

happy birthday! 5 jahre herzscheiße!!


und an euch: daaaaanke fürs lesen.. 

Sonntag, 2. Februar 2014

noch ein paar minuten bis nach hause.


heute ist ein seltsamer tag
lass mich bitte davon erzählen

den stift in der hand, das herz auf der zunge
alles wie immer und so wie noch nie
lass endlich los, was dich festhält
siehst du mich nicht?

das mädchen, dass da von freiheit redet
das bin übrigens ich

ist das unsere straße oder nur der falsche weg?
ich kann es schon sehen, da ganz vorne
ist das mein herz oder ist das die stadt?

ich steh da ganz alleine

all diese gesichter
aber sehen kann ich nicht

das mädchen, dass da von freiheit redet
das bin übrigens ich

mein herz schlägt immer schneller
die worte, sie kommen zurück
wenn ich lieder schreiben würde, wäre dieser song für dich

Dienstag, 28. Januar 2014

für immer - vielleicht.


es ist nicht schlimm, nicht zu wissen, wer man ist und wo man sein will
hauptsache man weiß, wer und wo nicht

"sie werden immer glück in persönlichen dingen haben"
hat mein glückskeks gesagt

er muss es ja wissen
ich nicht

mir fehlen die worte
die sätze verlieren sich 
irgendwo zwischen herz und bauch

das vielleicht liegt auf der zunge
das für immer steht im raum

sind es die schweren dinge, die nun da sind
oder die leichten, die hier fehlen?

Sonntag, 26. Januar 2014

"a place where I can go*"




die stunden verschwinden. dazwischen schnappen wir nach luft.
es hat geschneit und eines morgens als ich aufwache, ist es auf einmal ganz still.

vielleicht ist das der übergang. immer diese umbruchphasen und das loslassen. es kommt und bleibt, ob man will oder nicht, ob es gerade geht oder nicht. niemand fragt uns nach zeit und ort. 


noch kurz zwischen den situationen stecken. einfach mal kurz pause, einfach mal kurz nichts. zwischenmomente. 

aber es geht weiter.
keiner hat gesagt, dass das einfach wird.

jetzt sind wir also hier, an diesem punkt. eine schwelle zu etwas neuem. und ein bisschen fürchten wir uns noch und verstecken uns hinter der tür. wir versuchen vorsichtig einen blick zu erhaschen, ohne uns zu weit vorzuwagen. was wird sein? wie wird es aussehen? wie fühlt es sich an?

da stehen wir jetzt also, aufgeregt, das herz klopft, die hände sind schweißnass. wir tippeln von einem fuß auf den anderen und warten, bis wir endlich hineingehen dürfen.


* antony and the johnsons - another world


Sonntag, 12. Januar 2014

glück ist jetzt.

irgendwie noch nicht so richtig da.
im neuen jahr. mit der neuen aussicht.
ein fließender übergang, und dann ist auf einmal alles anders.
so wird es sein.
das herz tut weh, weil es nicht weiß, was es fühlen soll.
ein anfang ist ein ende ist ein anfang. sie tragen nur unterschiedliche namen.

aber ich habe ja schon immer daran geglaubt, dass alles so sein wird, wie es sein soll. wie aufregend dieses leben ist.
ich liege auf dem boden, die musik ist laut und ich muss lächeln.



Sonntag, 5. Januar 2014

ich fange dich.

wieder bist du in dieses loch gefallen, in diese sonderbare welt. in der bäume aus dem himmel wachsen und du auf gedanken gehst. pass auf.
pass auf mich auf. fängst du mich? die letzten sonnenstrahlen verschwinden hinter dem großen haus und es ist kalt. 

alles was zählt steht zwischen uns, geschrieben auf beton.
hoffentlich wäscht der regen die kreide nicht weg.
hoffentlich geht das nicht weg.
ich habe keine sätze mehr. du hast meine worte mitgenommen.
lass uns winterschlaf machen, dort unten. oder oben?
alles was fehlt. wir finden es wieder.
wir lassen uns fallen und schwimmen mit dem leben.



Dienstag, 31. Dezember 2013

2013.

was ein jahr. so voll, so viel, so schnell.
hoch und tief und wieder von vorne.

ein seltsames jahr und obwohl auch viel gutes war, bin ich nicht so wirklich traurig, dass es nun vorbei ist.


aber von vorne..

januar: 

schreib auf wie es ist, wie es sich anfühlt. schreib es auf. weil sonst nichts hilft.

februar: 

wir sind die mit den großen herzen. 
es ist alles nur mehr oder weniger gut. und wir verlaufen uns fast.

dann ist plötzlich alles ganz klar. aufräumen und aussortieren, innen und außen.

märz: 

"be in love with your life. every minute of it." jack kerouac.
ich versuche es, auch wenn es an manchen tagen schwerer ist. 


april:
und wieder diese tage dazwischen.
irgendwo zwischen sehnsucht und vorfreude und melancholie.
und die sehnsucht breitet sich in alle richtungen aus. 

mai:
zeilen zwischen zeiten, musik und herzmenschen. 
wir sammeln geld in hüten und betrinken uns lachend.
da sein, in der küche sitzen und erinnern. es geht immer weiter, nach vorne. auf tage freuen und dann alles so machen, als wäre es das erste mal, oder das letzte. 
alles leuchtet.

juni:
am anfang des monats sind wir zu müde um zu schlafen. immer holt uns das ein. 

aber dann bin ich plötzlich in dieser wunderbaren hellen stadt tanze über ihren dächern.
die tage sind voller geschichten, briefumschläge voller konfetti und dazu ein bisschen supercraft. alles fliegt. hach leben. 




und sie haben nicht recht.

juli:
wir springen in den sommer, ich schreibe ganz viel und besuche das meer. die geschichte geht weiter.

wir brauchen nur den himmel und tausend farben grün. hach.

august:
3 zigaretten, 2 bier und all unsere lieder. es gibt diese tage.
und zwischendurch immer auf reisen sein, unterwegs, wie so oft in diesem unruhigen jahr
ich nehme mir vor, das mit dem loslassen zu probieren und pläne zu schmieden. 




september:
der urlaub genauso durchwachsen wie 2013. bunte sonnenschirme, dazwischen gedanken über entscheidungen und den zeitpunkt, an dem man sie treffen muss.
wir laufen durch ein nachtigallental und gucken bis zum horizont. die guten momente, immer wieder.

oktober:
wir sagen "her mit dem schönen leben" und verbringen einen wunderbaren abend.
der himmel ist rosa und ich merke, wie sich langsam etwas verändert. innen und auch außen rum.
es wird gut sein, bestimmt. 





november:
und plötzlich ist es da und echt. noch ist es geheim, für mich, für dich.
erinnerungen, pläne, bauchgefühle.
wir müssen und ausruhen, erstmal sacken lassen.
wir halten die luft an und warten.

dezember:
monat der großen entscheidungen. weichen werden gestellt.  angst und vorfreude. alles auf einmal. alles jetzt. 

ganz viel musik. ok kid. wie eigentlich das ganze jahr. 
aufregende zeiten, lachende und weinende augen und ein polterndes herz.


zum schluss bleibt nur noch eins zu sagen: schön, dass ihr da seid und danke fürs lesen. ich wünsche euch einen zauberschönen start ins neue jahr!

Sonntag, 29. Dezember 2013

notes on the road.




25.12.2013:
 
die landschaft zieht vorbei und ich kann nur an die nächsten sieben wochen denken. ich werde sie nutzen.
und danach..


und auf einmal ist der zug ganz leer. an den bahnhöfen, an denen wir kurz halten, steigen immer mehr leute aus als ein. sie fallen sich in die arme und überreichen sich aufgeregt, noch auf dem gleis, bunt eingepackte weihnachtsgeschenke. die wiedersehensfreude dringt durch die verschmierten scheiben.

endlich zeit, um das alles sacken zu lassen. ein neutraler ort, unterwegs.
das herz in der hand. es voller sorge streicheln.
vorbereiten und revue passieren lassen, alles gleichzeitig und nichts richtig.
nicht jetzt, noch nicht.

Dienstag, 24. Dezember 2013

frohe weihnachten!

draußen ist frühlingsstimmung und drinnen riecht es nach lebkuchen. der himmel zeigt seine schönsten farben.
heute machen wir alles ganz langsam. wir versuchen es.
durchatmen, im alten jahr blättern und einfach da sein.

ich wünsche euch wunderbare weihnachten und federleichte tage!