Sonntag, 17. Oktober 2010

lebe, bis du satt geküsst und des trinkens müde bist. (lessing)



nach diesen tagen fühlt man sich immer wie verkatert. mit muskelkater. nach einem schweren aufstieg. einer langen nacht.
lebenskater. oder so.
alles ist dann noch ein bisschen schwerer. die haut ein bisschen dünner. aber es geht ja wieder nach vorne. und man kann die sonne sehen. und hört die vögel zwitschern.
den laubbedeckten weg entlang. ein halbes lächeln im gesicht.


(foto von a.c.)

...und dann habe ich die zweifel zusammen mit den taschentüchern weggeworfen..

Mittwoch, 13. Oktober 2010

"alles ist so bunt. doch leider ohne farben."


sie hatte ihr ausgeleihertes run dmc t-shirt an, ne alte jeans und sneaker. nicht geschminkt. haare: undone. so nen scheiß. gerade aufgestanden halt. 19uhr. muss auch mal sein. auf dem weg zum späti. bier holen. tjaja.
tage wie dieser. und andere. was soll man davon halten? wen trifft man dann? immer menschen, die wichtig sind. so wichtig, dass man sie nicht mehr sehen will. nie. und wenn schon nie, dann vor allem nicht jetzt.
so einfach ist das.
keine ahnung, welche gesetze da gelten. ihre nicht. ihre nie.
nie und immer. und alles. und er.
all we ever wanted was everything. vielleicht hat es deshalb nicht geklappt.
vielleicht hat er zu wenig daran geglaubt. oder sie.
wie auch immer.
manchmal ist ja das nächste, das, was am schwersten zu erreichen ist.
und wie sie dort so voreinander stehen, mit augen, die von anderen zeiten erzählen und händen, die gefühle festhalten, wird auf einmal alles schwarz-weiß.


"wenn wir bedenken das wir alles verrückt sind, ist das leben erklärt." mark twain

und ich muss dir doch von den bauchweh erzählen und den komischen träumen. und von der zukunft.



hallo? bist du da?
egal.
weißt du, das war ganz komisch alles.
vielleicht hat es mit dem komischen traum von dem eichhörnchen angefangen. oder mit dem splitter, der seit heute morgen in meinem finger steckt. und nicht raus will. wie eine erinnerung an etwas. eine ungewollte. so oder so. ich habe dann dieses kästchen unter meinem bett gefunden und geöffnet. und jetzt ist sie wieder da.
und ich weiß auch nicht so genau. irgendwie so..
aber eigentlich ist es ja meine angst. und ich kann damit machen was ich will.
kannst du kurz kommen und das kästchen mitnehmen?
bring es irgendwo hin. wo es in sicherheit ist. wo ich es wiederfinden kann.
aber heute muss es weg.
machst du das?
rette mich ein bisschen. du darfst das ja.
danke.
denn dann schlafe ich endlich wieder ruhig. mit klarem kopf.
und manchmal auch mit pochendem herzen. aber dann wegen ihm.

Dienstag, 12. Oktober 2010

ich lasse dich in meinen traum, wenn du mich in deinen lässt. (bob dylan)


und der september reichte bis weit in den oktober hinein. bis jetzt. und immer weiter.
zeit haben und miteinander verbringen. nicht mehr und nicht weniger.
und manchmal geht es nur darum.
und darum, jemanden zu haben, den man immer anrufen kann. der, einen versteht. nur verrückt, nicht dumm.
im kopf zwillinge. seit jahren.

kann nicht arbeiten. muss denken.
und trotzdem einen freien kopf haben.
weil da sein geruch war.
und weil.
darum.
alle träumen heute so laut.

einfach lachen. baby.
weil jeder tag neu ist.
danke welt.
hoffnungslose optimisten.

"was machen sie? nichts. ich lasse das leben auf mich regnen."


and you take me the way I am.

nichts.

was im leben wichtig ist.





es gibt bücher, die muss man ganz schnell lesen. weil man nicht aufhören kann. und weil man schnell wissen muss, wie es weitergeht. wie es ausgeht.
und es gibt bücher, die rauben einem den atem. die machen bauchweh. und gänsehaut.
dieses buch schafft irgendwie alles. auf einmal. und es macht ein bisschen angst. und ist brutal. und jeder sollte es lesen.

weil es die fragen stellt, die man stellen muss und die, die man nicht stellen will. und kann.

und am ende gibt es die antworten, die notwendig sind. irgendwie.

aber lest es doch einfach selbst..

"unter allen umständen war am wichtigsten, dass aus einem etwas wurde, das nach etwas aussah."

"falls ihr achtzig werdet, habt ihr dreißig lebensjahre verschlafen, habt gut neun jahre die schule besucht und hausaufgaben gemacht und knapp vierzehn jahre lang gearbeitet. da ihr schon mehr als sechs jahre damit verbracht habt, ein kleinkind zu sein und zu spielen, und da ihr später mindestens zwölf jahre damit verbringen werdet, sauber zu machen, essen zu kochen und euch um die kinder zu kümmern, bleiben euch höchstens neun jahre zum leben."

"...und du wirst feststellen, dass der ruhm und die große welt außerhalb von dir sind und innen nichts ist und dass es auch so bleiben wird, egal was du tust."

„...und weil die musik in uns hineinkroch und wuchs und wieder hinauswollte und es nicht konnte. und das, ob man nun an den gott glaubte, zu dem wir sangen, oder an einen anderen oder an gar keinen. wir weinten, weil wir etwas verloren hatten und etwas bekommen hatten. weil beides wehtat, verlieren und bekommen. und weil wir wussten, was wir verloren hatten, während wir das, was wir bekommen hatten, noch nicht benennen konnten.“

janne teller - nichts: was im leben wichtig ist.

Donnerstag, 7. Oktober 2010

"da wo ich bin, will ich auch sein."



der goldene himmel. rote blätter davor. und der wind. der schon ein bisschen nach winter riecht.
und man steht dort. zwischen dem laub. mit kastanien in der hand. und will nicht mehr rennen.
und man hat sich das ja immer irgendwie so vorgestellt. diesen tag, an dem dann alles anders ist.

Mittwoch, 6. Oktober 2010

"heute mach ich mir kein abendbrot. heute mach ich mir gedanken."

teil 115. mindestens. und irgendwie klemmt der repeatknopf.
kopfkino. wahnsinn. und so.
wie immer. eigentlich.



und dann. einfach so. auf einmal. pause. weil es so schön ist. so einfach.
rausgehen. und lachen. und musik hören. und immer irgendwie tanzen. ein bisschen. innerlich auf jeden fall.
wunder statt narben. nicht mehr andersrum. and monkeys in my heart. und alles ist ein bisschen besser.
weil ich dir erzählen will das der regen sich so anhört, wie an diesem tag. vor einigen wochen.
verstehen muss ich das ja nicht, aber ich könnte herzen in den himmel malen.

"glauben sie was sie wollen. das macht jeder so."

time for a commercial break: greenteam.

oder auch: mein neuer schal ♥



und der schal ist nicht nur schön:
"Von Beginn an waren wir unserer sozialen und gesellschaftlichen Verantwortung bewusst, doch wollten dieser nicht erst mit unseren Motiven gerecht werden.
So haben wir uns für einen anderen Weg, als den in der Modebranche gängigen entschieden: Anstatt in Dritte Welt Ländern mit suspekten Zulieferern zu arbeiten, produzieren wir ausschließlich in Europa, um die Produktion stets überwachen und garantiert Sweatshop freie, fair gehandelte und ökologisch einwandfreie Ware anbieten zu können. Geprüft und zertifiziert!
Denn wir sind davon überzeugt, dass soziales Bewusstsein und ökologisches Denken nicht im Widerspruch zu zeitgeistiger und erfolgreicher Mode stehen. Somit ist es uns ein selbstauferlegter Standard nachhaltig zu produzieren.
Für ein Leben heute - für ein Leben morgen!"



also "Fly With Greenteam" und guckt euch die anderen sachen an->
http://greenteam-label.com/

(tipp: nur diesen monat gibt es den schal für 19,90€ - design of the month)!

kaufen. schnell.schnell. :)

Sonntag, 3. Oktober 2010

leave it to me as I find a way to be.


gestern habe ich diesen alten faltplan in meiner jackentasche gefunden. ich hatte die jacke jahrelang nicht an. den plan jahrelang nicht in der hand. nicht mehr im kopf.
es ging um meinen weg. wo ich hinwill, wo ich bin.
wie eine schatzkarte: mit kreuzen, regenbögen und goldtöpfen.
an der seite mit tipps versehen. und regeln. und straßennamen.
verschiedene abzweigungen, kreuzungen, einbahnstraßen und sackgassen.
die rote linie sieht ziemlich verknotet aus.
manchmal hat sie sich auch im kreis gedreht. eine schleife gebunden.
ich habe den plan dann vor mir ausgebreitet und versucht, die letzten jahre einzuzeichnen.
mit all den dingen, die man gar nicht einzeichnen kann. einzeichnen will.
aber ich habe weiter die rote linie mit all ihren bögen gemalt.
und dann war da heute. und morgen.
und ich musste lachen und habe den plan weggeworfen.
in meiner jackentasche ist jetzt nur noch die neugier und die hoffnung.
und ein foto von dir.



Into the wild Eddie Vedder Guaranteed